Bestimmte Besuchergruppen
Die Museen achten darauf, dass sie Sammlungen für alle Besucher zugänglich sind. Daher wurden Führungen für Gruppen mit besonderen Bedürfnissen eingeführt.
Im Jahr 2017 hat das Grand Curtius seine Zugehörigkeit zum Label Acces-i verlängert
Personen mit eingeschränkter Mobilität
Das Grand Curtius ist dank des Vorhandenseins von Liften, Zugangsrampen und Parkplätzen für Personen mit eingeschränkter Mobilität in der Nähe vollständig für diese Personen eingerichtet. Das Museum stellt den Besuchern zudem Rollstühle und Sitzstöcke zur Verfügung und bietet angepasste Toiletten.
Menschen mit Sehbehinderung
Der Service für Unterhaltung der Museen verfolgt sein Programm zur Anpassung des Museums für Menschen mit Sehbehinderung. Eine Präsentation mit einer Eigenbeschreibung des Museums sowie mit einem Teil zum Berühren ermöglicht es den Gruppen, die Sammlungen zu erfassen.
Menschen mit geistiger Behinderung
Gemeinsam mit den Inclusion-Verbänden und der Mouvement Personne D’abord wurden Rundgänge, die sich für Menschen mit geistiger Behinderung eignen, konzipiert. Diese Rundgänge sind auf verschiedene Besonderheiten abgestimmt.
Menschen mit Hörbehinderung
Führungen mit einem Führer, der spezielle für Schwerhörige ausgebildet ist, sind möglich. Ein Gebärdendolmetscher des wallonischen Gehörlosendolmetscherdienstes (Service d’Interprétation des Sourds en Wallonie, SiSW) begleitet die Gruppe auf dem gesamten Rundgang und sorgt für die Übersetzung der Erklärungen. Achtung: Der Preis kann je nach Bedingungen des SiSW variieren. Zudem stehen Tablets mit Videos mit Übersetzung in Gebärdensprache zur Verfügung.
Neuzuwanderer
Der Service für Unterhaltung der Museen bietet für Neuzuwanderer besondere Führungen an.
Diese basieren auf der Entdeckung unseres Kulturerbes und der Aneignung eines neuen Vokabulars.
Menschen mit sozialer und/oder wirtschaftlicher Benachteiligung
Führungen für Gruppen mit Menschen mit sozialer und/oder wirtschaftlicher Benachteiligung legen den Schwerpunkt auf das Konzept der kulturellen Demokratie und stellen dabei eine Verbindung zwischen Kultur, Ästhetik und dem Bürger her.