Tischkunst im 18. jahrhundert: ein frühstück zu zweit

Das Genießen von heißen Getränken wie Tee, Kaffee und Schokolade wurde in den bürgerlichen Kreisen des 18. Jahrhunderts sehr beliebt und stellte oft einen besonderen Moment im häuslichen Leben dar. Um dieses Ritual herum entwickelten sich sogenannte „Déjeuner“-Services: Dabei handelte es sich um ein Porzellanservice, bestehend aus einem zu den Gefäßen passenden Tablett für eine oder zwei Personen, daher auch die Bezeichnungen „égoïste“ (Egoist) und „tête à tête“ (Zweiergespann).

Der Maler und die Dichterin

Entdecken Sie das Objekt des Monats November 2025. Renée Brock (1912–1980), eine Dichterin mit einem dichten und eindringlichen Stil, behandelte mutig feministische und intime Themen und leitete gleichzeitig einen Literaturkreis in Tilff. Ihre künstlerische Sensibilität stand im Dialog mit der des Malers Corneille, der bildlich das gleiche Verfahren anwandte und eine Sensibilität in der Intensität des Details fand.

Rossinis Stock

Entdecken Sie das Objekt des Monats für Oktober 2025. Dieser Gehstock, ein Geschenk des Bildhauers James Pradier an seinen Freund Gioachino Rossini, ist ein Symbol für Eleganz und Raffinesse und spiegelt das Talent von Pradier (1790–1852) wider, der im 19. Jahrhundert für seine kostbaren und filigranen Kreationen berühmt war.

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Verborgene Schätze des Archäologischen Instituts von Lüttich

Heute werden fast sechshundert Exponate aus dem Besitz des Archäologischen Instituts von Lüttich in der Dauerausstellung des Grand Curtius präsentiert, Tausende weitere befinden sich im Lager. Eine Auswahl von etwa 250 Stücken, darunter auch einige besonders bedeutende, aus diesen Beständen wird im Herbst 2025 anlässlich des 175-jährigen Jubiläums des IAL in einer vom Grand Curtius organisierten Ausstellung zu sehen sein, teilweise zum ersten Mal. Das Hauptziel dieser Ausstellung ist es, die Vielfalt der Sammlungen zu zeigen, die im Laufe der Zeit dank Freunden der Lütticher Vergangenheit entstanden sind, denen es ein Anliegen war, Zeugnisse dieser Vergangenheit zu bewahren. 26.09.2025 > 01.02.2026 (VERLÄNGERUNG)

Museum Grand Curtius, Hort anerkannter Schätze der Föderation Wallonie-Brüssel

Das Grand Curtius im Herzen von Lüttich lädt Sie ein, bedeutende Werke des belgischen Kulturerbes zu entdecken. Viele davon sind als „Schätze der Föderation Wallonie-Brüssel“ klassifiziert. Eine seltene Auszeichnung, die ihren außergewöhnlichen historischen, künstlerischen und kulturellen Wert unterstreicht.

Auferstehender Christus – Bozzetto aus Terrakotta

Manche Bildhauer fertigen anstatt Zeichnungeb lieber Modelle direkt aus Ton oder Wachs an – ein oft instinktiver, unmittelbarer Zugang zur eigenen künstlerischen Vision. Solche dreidimensionalen Vorstudien, sogenannte Bozzetti, entstehen meist zu Beginn des Schaffensprozesses und verleihen Ideen bereits greifbare Form. Entdecken Sie dieses außergewöhnliche Werk von Jean Del Cour.

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„AIPOTU“, die der Künstlerin Françoise Schein gewidmet ist

Vom 16. Mai bis zum 31. August 2025 zeigt das Grand Curtius die Françoise Schein gewidmete Ausstellung „AIPOTU“. Die 1953 in Brüssel geborene, politisch engagierte bildende Künstlerin ist bekannt für ihre monumentalen Arbeiten, die Architektur und Kunst miteinander verbinden, ihre Keramikfresken und andere öffentliche Werke, die ein Netz zwischen Städten auf der ganzen Welt wie Brüssel, Lüttich, Paris, Lissabon, Berlin, Stockholm, London, New York, Ramallah, Haifa, Haiti, Barcelona, Rio de Janeiro usw. knüpfen.